Pfandsammler sorgen für mehr Sauberkeit in öffentlichen Räumen – bessere Bedingungen für das Sammeln erforderlich
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Hamburg, 26. Mai 2026 – Littering wird in der deutschen Bevölkerung als wachsendes Problem wahrgenommen, wie die neue repräsentative Pfandstudie des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von fritz-kola und der Initiative „Pfand gehört daneben“ zeigt. Dabei spielen unter anderem auch Pfandgut inklusive Glasflaschen im urbanen Raum eine große Rolle. Gleichzeitig ist nach einem Rückgang im vergangenen Jahr die Zahl der Pfandsammler wieder leicht auf nun knapp über 1,1 Mio. Menschen angestiegen.1 Und auch in diesem Jahr ruft „Pfand gehört daneben“ am 26. Mai 2026 zum Tag der Pfandsammler dazu auf, diesen Menschen mehr Sichtbarkeit und gesellschaftliche Anerkennung zukommen zu lassen – und formuliert Forderungen und Lösungsvorschläge, wie die Bedingungen für Pfandsammler verbessert werden können.
bevölkerung nimmt littering als zunehmendes problem wahr - pfandsammler setzen sich ein
Erstmals untersucht wurde in der Studie die Wahrnehmung von Littering in öffentlichen Räumen – mit deutlichen Ergebnissen: 74 % der Befragten stimmen zu, dass das achtlose Wegwerfen von Müll inder Öffentlichkeit zugenommen hat. Für 68 % wirken auch öffentliche Plätze wie Parks insgesamt schmutziger als früher. Pfandgut spielt bei der Vermüllung eine große Rolle. 62 % der Bevölkerung stimmen zu, dass immer häufiger auch Pfandflaschen und -dosen achtlos weggeworfen werden, anstatt sie an einem Mülleimer abzustellen oder sie zurückzugeben. Besonders Glasflaschen stellen hier ein Problem dar. 59 % der Befragten finden, dass besonders Glasflaschen häufig in der Öffentlichkeit zurückgelassen werden.4 Gerade wenn diese zerbrechen, kann das zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führen.
Doch es gibt eine Personengruppe, die sich dem Problem stellt: Pfandsammler. Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr ist die Zahl der aktiven Pfandsammler wieder gestiegen (von 1,05 Mio.5 auf 1,10 Mio.1). Laut Pfandstudie ist der häufigste Grund, der Pfandsammler dazu bewegt, Pfand zu sammeln, etwas für die Umwelt und/oder Sauberkeit zu tun (40 %).3 Ein Wert, der in der restlichen Bevölkerung unterschätzt wird, denn nur 17 % gaben an, dass sie glauben, Menschen gingen aus diesem Grund Pfandsammeln.2 „Pfandsammeln ist gelebter Umweltschutz im Alltag, von Menschen, die dafür kaum Anerkennung bekommen“, sagt auch Pascal Fromme, Head of Sustainability & Public Affairs bei fritz-kola. „Sie schließen eine Lücke im System der Kreislaufwirtschaft. Dieses Engagement verdient mehr Respekt und bessere Rahmenbedingungen.“




